Seniorenzentrum Martha-Maria Nürnberg
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Gemeinsam Ideen für ein klimaresilientes Seniorenzentrum entwickeln

  • Diakoniewerk
  • 13.10.2026

Wir erarbeiten für das Seniorenzentrum Martha-Maria Nürnberg ein umfassendes Klimaanpassungskonzept. Dazu wurde am 7. Oktober 2026 eine Ausstellung eröffnet.

Mit einer kleinen Feier ist am 7. Oktober 2026 in unserem Seniorenzentrum Nürnberg der „Gallery Walk“ zur Klimaanpassung eröffnet worden. Mit der Ausstellung startet ein wichtiger Beteiligungsprozess, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeitende, Gäste und Dienstleister ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen einbringen können. Gemeinsam sollen konkrete Maßnahmen für den Umgang mit Hitze, Starkregen und anderen Folgen des Klimawandels entwickelt werden.

Zur Eröffnung begrüßte Einrichtungsleiter Bertram Neumann die Gäste und machte deutlich, warum das Thema für die Altenhilfe von besonderer Bedeutung ist: Die Folgen des Klimawandels sind längst im Pflegealltag angekommen. Gerade ältere und pflegebedürftige Menschen sowie Mitarbeitende spürten die Belastungen durch zunehmende Hitzeperioden unmittelbar. „Wir warten nicht ab, sondern handeln frühzeitig und treffen Vorsorge", betonte Neumann.

Gute Lösungen entstehen gemeinsam

Birgit Georgi-Haake, die beauftragte Klimaanpassungsbetraterin, betonte, dass gute Lösungen nicht am Schreibtisch entstehen. „Wir brauchen die Erfahrungen und Perspektiven der Menschen, die täglich im Seniorenzentrum leben, arbeiten oder zu Gast sind.“ Genau dafür wurde der „Gallery Walk“ entwickelt: Er informiert über die Herausforderungen des Klimawandels und lädt gleichzeitig dazu ein, eigene Anregungen einzubringen.

Die Ausstellung zeigt unter anderem,

  • warum Hitze für ältere Menschen besonders belastend sein kann,
  • wie sich Einrichtungen auf Hitze und Extremwetter vorbereiten können,
  • welche Maßnahmen die Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern könnten,
  • und wie die Erfahrungen der Beteiligten in ein Klimaanpassungskonzept einfließen.

Mit Klebepunkten, einem Erinnerungsbuch und begleitenden Fragebögen können Besucherinnen und Besucher ihre Erfahrungen direkt einbringen. Die Ergebnisse werden anschließend ausgewertet und in Workshops weiterbearbeitet. Daraus sollen wirksame, nachhaltige und finanzierbare Maßnahmen für das Seniorenzentrum entwickelt werden.

Der Gallery Walk ist noch bis zum 18. Oktober täglich von 10 bis 16 Uhr in den Erdgeschoss-Gängen des Seniorenzentrums zu sehen.

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